Marientragen im Advent

 

 

Nach altem Brauch wandert die Muttergottes im Advent von einem Haus zum nächsten. Jede Nacht findet sie eine neue Unterkunft - so erinnern die Gastgeber an die vergebliche Herbergssuche der Heiligen Familie die in der Weihnachtsgeschichte des Lukasevangeliums angedeutet wird:

 

 

 „Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen.
Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe,
weil in der Herberge kein Platz für sie war.”

 

Auch in unserem Haus wanderte die Muttergottes von einem Wohnbereich in den anderen, auch zu unseren Gästen ins Hospiz und zu uns Schwestern.

Nach dem Gottesdienst wird Maria von Bewohnern feierlich auf den Wohnbereich begleitet.

Ein Ehrenplatz ist vorbereitet und geschmückt, denn es ist kein alltäglicher Gast der für einige Tage aufgenommen wird.